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KW 26-39
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Student

Matti
Bos
Informatik \ INF23
9227451

“Entwicklung eines Matrix-Sauger-Konzepts”

Unternehmen

HOMAG Group AG
Homagstraße 3-5
72296 Schopfloch

Betreuer

Marvin Schöller
B.Sc.
[email protected]

Beschreibung

In HOMAG Maschinen-Zellen sollen Werkstücke in Zukunft von einem Roboter bestückt werden. Ein zukünftiges Konzept sieht vor, dass nicht wie bisher Flächensauger für das Greifen der Werkstücke von einer chaotisch gestapelten Palette verwendet werden, sondern flexible Matrixsauger. Matrixsauger haben anders als Flächensauger die Möglichkeit auch nur Teilbereiche der Gesamtsaugfläche zu aktivieren. Durch die individuelle Ansteuerung soll es möglich sein auch mehrere Teile pro Greifvorgang aufzunehmen. Außerdem ist es mit der Flächensaugerlösung kein wahlfreies Greifen der Teile in beliebiger Reihenfolge möglich, was die nachfolgenden Verarbeitungsschritte erheblich beeinträchtigt. Die erhofften Vorteile des Matrixsaugers sind:

  1. Ein deutlicher Performancegewinn in der Fertigungsgeschwindigkeit durch den Transport mehrerer Teile gleichzeitig.
  2. Nachfolgenden Produktionsprozessen die nötige Flexibilität zu geben damit diese, zum einen optimiert ablaufen können und zum anderen in bestimmten Situationen überhaupt erst möglich sind. Thema Abstapeln der Werkstücke.

Hierfür soll eine Machbarkeitsprüfung in Form einer Software entwickelt werden. Die Simulationssoftware soll anhand von Kriterien (Produktionsreihenfolge, Matrixbild der Sauger, etc..) und einem Werkstückstapel, einen mögliche Abarbeitungsreihenfolge für das Ansteuern des Matrixsaugers entwickeln. Um die oben genannten Vorteile zu validieren und zu quantifizieren.

Vorgehen

  1. Anforderungsanalyse:
    1. Welche Kriterien haben Einfluss auf das Saugersystem?
    2. In welcher Art muss die Simulationssoftware die Simulation visualisieren, um das Ergebnis überprüfbar und nachvollziehbar zu machen?
  2. Konzeptentwicklung:
    1. Entwicklung des Matrixbildes der Sauger anhand der Anforderungen.
    2. Entwicklung einer Softwarearchitektur der Simulationssoftware
    3. Entwicklung des Algorithmus zum Abarbeiten der Werkstücke
  3. Entwicklung der Simulationssoftware
    1. Umsetzung des Konzepts
  4. Validierung/Anwendung der Software
    1. Machbarkeit/Vorteile überprüfen

Anmerkung: Das Vorgehen findet in Form eines agilen Vorgehens statt, vor allem Punkte 2-4 werden Iterativ mehrmalig durchlaufen.

Prüfung

Schriftlich

Die Abgabe der T2000-Arbeit erfolgt am ersten Tag des fünften Semesters per Mail an [email protected] Es sind die Arbeit als pdf-Dokument und die beiden Reflexionen abzugeben. Eine Abgabe von erstellter Software ist nicht notwendig. Bitte verwenden Sie für die abzugebenden Dokumente die Namenskonvention “Nachname_Vorname_Art.pdf”, wobei Art dann „T2000“, „ReflexionA“ oder „ReflexionB“ ist.

Für Ihre praktische Arbeit macht der betriebliche Betreuer einen Notenvorschlag, der Prüfungsausschuss bestätigt diese oder legt eine andere Note fest.  

Die Noten aus Bericht und Kolloquium werden 50:50 verrechnet, beide Prüfungsleistungen müssen separat bestanden werden.

Kolloquium

Das Modul „Praxis II“ besteht neben der T2000-Arbeit aus einem Kolloquium, das im Oktober an der DH stattfindet. Ihren persönlichen Termin erhalten Sie rechtzeitig per Mail. Das Kolloquium findet vor einem Prüfungsausschuss statt, der aus hauptamtlichen und externen Prüfern besteht. Sie werden 10 Minuten Ihre T2000-Projektarbeit präsentieren, anschließend gibt es ca. 5 Minuten Fragen dazu. Dann folgen ca. 20 Minuten allgemeine Fragen. „Allgemein“ umfasst die Bereiche

  • Programmierung
  • Software Engineering
  • Datenbanken
  • Web Engineering
  • Betriebssysteme
  • Netztechnik
    Da bei allen Studierenden in den Praxisphasen unterschiedliche Themen mit unterschiedlicher Intensität behandelt werden, wird im Kolloquium nichts gefragt, was nicht in den korrespondierenden Vorlesungen an der DH vermittelt worden ist.