Mehrdimensionale Verteilungen
Mehrdimensionale WS-Verteilungen
Einführungsbeispiel
Zweimaliges Würfeln
Sei die Anzahl geworfener
Sei die Anzahl geworfener
Gesucht sind die Wahrscheinlichkeiten , und
Definition:
Sei ein WR.
Seien Zufallsvariablen
Die Abbildung
heißt -dimensionaler Zufallsvektor (Zufallsvariable) mit den Komponenten
Die Funktion
heißt Verteilungsfunktion des Zufallsvektors
Verteilungsfunktion Skizze

Eigenschaften der Verteilungsfunktion:
Diskrete zweidimensionale Verteilung
Definition
Eine zweidimensionale Zufallsvariable heißt diskret, wenn beide Komponenten und diskret sind.
Annahme:
und nehmen die endlich vielen Werte und an.
Dichtefunktion
für und
und normiert:
Verteilungsfunktion
Randverteilungen
Beispiel
Dreimaliger Wurf einer Münze
wobei
Stetige zweidimensionale Verteilungen
Eine Zweidimensionale Zufallsvariable heißt stetig, falls die Zufallsvariablen und ebenfalls stetig sind.
Verteilungsfunktion
Der Integrand ist dabei die Dichtefunktion der zweidimensionalen Verteilung. Es gilt also:
Dichtefunktionen der Randverteilungen
f_2(y) = \int_{-\infty}^{\infty} f(x,y) , dx
> [!NOTE] Rechenfehler > > Es wird ''kreuzweise'' integriert, also nach $x$ bei $f(y)$ und umgekehrt. Beispiel Die Dichtefunktion einer zweidimensionalen Gleichverteilung lautet:f(x,y) = \left{
\begin{array}{ll}
c & 0 \leq x \leq 2 \quad 0 \leq y \leq 5 \
0 & \text{sonst}
\end{array}
\right.
\int_{-\infty}^{\infty}\int_{-\infty}^{\infty} f(x,y) , dy , dx = \int_{x=0}^{2}\int_{y=0}^{5} f(x,y) , dy , dx = 1
$\dots \to c = \frac{1}{10}$F(x;y) = \int_{0}^{x}\int_{0}^{y} \frac{1}{10} , dv , du = \int_{0}^{x} \frac{y}{10} , du = \frac{xy}{10}
P(X \leq 1; Y \leq 3) = F(1;3) = \frac{1 \cdot 3}{10} = 0.3
f(x;y) = \frac{1}{12\pi}e^{-\frac{1}{2}\left(\left(\frac{x}{3}\right)^2+\left(\frac{y-2}{2}\right)
> [!NOTE] Hinweis > > $$ > \int_{-\infty}^{\infty} e^{-\frac{1}{2}t^2} = \sqrt{2\pi} > $$f_1(x) = \int_{-\infty}^{\infty}f(x,y) , dy = \frac{1}{12\pi} \int_{-\infty}^{\infty} e^{-\frac{1}{2}\left(\left(\frac{x}{3}\right)^2+\left(\frac{y-2}{2}\right)^2\right)} , dy = \frac{1}{12\pi}\cdot e^{-\frac{1}{2}\left(\frac{x}{3}\right)^2} \int_{-\infty}^{\infty}e^{-\frac{1}{2} \cdot\left(\frac{y-2}{2}\right)^2}, dy
t = \frac{y-2}{2} = \frac{y}{2} - \frac{2}{2} \qquad \frac{dt}{dy} = \frac12 \Rightarrow dy = 2 \cdot dt
Untere Grenze $y \to -\infty \Rightarrow t \to -\infty$ Obere Grenze $y \to +\infty \Rightarrow t \to +\infty$I_1 = \int_{-\infty}^{\infty} e^{-\frac12 \left( \frac{y-2}{2} \right)^2} , dy = \int_{-\infty}^{\infty} e^{-\frac12 t ^2} \cdot 2 , dt = 2 \int_{-\infty}^{\infty} e^{-\frac{1}{2}t^2} , dt = 2\cdot \sqrt{2\pi}
f_1(x) = \frac{1}{12\pi}e^{-\frac12 \left( \frac{x}{3} \right)^2} \cdot 2\sqrt{2\pi} = \text{Dichtefunktion der Zufallsvariable X}
f_2(y) = \frac{1}{12\pi}e^{-\frac12 \left( \frac{y-2}{2} \right)^2} \cdot 3\sqrt{2\pi}